preis einer rassekatze

©Design  2002 bi U.Guckel

 

Von der Angora zur Babyperser

 

Wer kennt sie nicht mehr, die Perser und Exotic altdeutschen Typ’s, jedoch ist es den Züchtern der amerikanischen Perser auch genannt( Pake-Face) immer mehr gelungen, diese wunderschönen Tiere mit ihren offenen Gesichtern aus dem Gesichtsfeld der Menschen zu verbannen.

Trotzdem gibt es unter vielen Liebhabern dieser alten Rasse noch

genug Menschen die sich super drüber freuen wenn sie durch Zufall auf unsere Seiten gelangen, die geliebte alte Perser zu sehen.

 

Die Adoptiveltern unserer Babys wissen es zu schätzen, sonst hätten sie kein Interesse, das ist klar und das freut uns auch. Sie reisen oft von weit her und warten lange auf ein Baby, eben weil sie selten sind....

 

 

Früher nannte man alle Langhaar-Katzen bei uns Angoras. Es gab nur einen Typus davon und der war figürlich schlanker und hochbeiniger als heutige Perser und er trug eine sichtbare Nase.

Woher stammt die Perser?

Sicher ist, dass die Perser,wie sie seit 1965 offiziell genannt wird, aus Katzen gezüchtet wurde, die man früher “ Angora” nannte und deren Herkunft irgendwo im mittleren Osten zu finden ist.

Die noch relativ schlanke Angora wurde nach dem zweiten Weltkrieg ziemlich schnell zur Kompaktkatze mit runden babyähnlichen Formen und einer Fellfülle, die alle anderen Rassen weit in den Schatten stellt. Während dieser äußerlichen Veränderung vollzog sich auch der Namenswechsel.Zwischen der türkeistämmigen Katze und der nach Persian benannten Langhaar liegen Länder, sogar Welten verschieden denkender Katzenfreunde, aber nur relativ wenige Jahre züchterischer Bemühung.

Die Perser blieb all die Jahrzehnte immer eine sehr beliebte Rasse-unangefochten an der Spitze der Rassenkatzen. Doch brachte der immer stärkere Knick in der Nase auch einen Knick in der Beliebtheit mit sich. Denn den starken Stopp, den Züchter als superschön und erstrebenswert ansehen, mochten die Perserkatzenfreunde in dieser Extremform nicht akzeptieren. Aus Amerika kamen schließlich Tiere mit so stark eingedrückten Nasen, dass die Tränenkanäle verstopft waren und den Katzen dauernd die Augen trieften.

 

Nun sollte man eigentlich, die Perser in zwei Rassen unterteilen, so wie es beim (Bavarian-Verein )üblich ist. Nämlich: einmal die Peke-Face amerikanischen Typs als eigenständige Rasse und zum zweiten die Perser Europäischen Typs. Doch leider, steht auf Ausstellungen immer noch die Pege-Face bei dem Richtern im Vordergrund. Wobei die Perser mit Nase wenig Chancen hat einen Pokal mit nach Hause zu nehmen.Aber egal. Denn die Begeisterung für die Perser mit Nase liegt auf der Seite des Publikums und das ist Dank, Freude und Anerkennung genug, weiter zu machen.

 

Perser europäischer Typ

 

Perser amerikanischer Typ

 

In letzter Zeit lese ich sehr viele Kleinanzeigen indem reinrassige Perser mit Nase verkauft werden,wenn ich dann die Fotos sehe bin ich empört(viel zu große Ohren, zu spitzes Gesicht u.s.w)haben leider mit der Perserkatze europäischen Standarts nichts zu tun. Im folgenden können Sie lesen wie die Perser mit Nase aussehen muss, wenn sie reinrassig ist!

 



Körper:Die große bis mittelgroße Katze besitzt einen kurzen gedrungenen (cobby) Körper.
Die Beine sind kurz und stämmig, die Pfoten groß und rund. Haarbüschel zwischen den
Zehen sind erwünscht. Brust, Schultern und Rücken sind massiv und muskulös. Der
Hals ist kurz und kräftig. Der Schwanz ist kurz und kräftig und endet in einer gerundeten
Schwanzspitze. Er ist dicht und lang behaart (buschig).

Kopf:Der Schädel ist rund und massiv, mit vollen Wangen und gewölbter Stirn. Die Nase ist
kurz und breit. Der Stop ist deutlich fühlbar. Der obere Rand des Nasenspiegels liegt nicht
höher als das Unterlid des Auges. Kinn und Kiefer sind breit, massiv und kräftig.
Das Gesicht ist offen und ausdrucksvoll.

Ohren:Die Ohren sind sehr klein und gerundet. Sie sind niedrig und weit auseinander auf dem Schädel
plaziert. Auf der Innenseite befinden sich dichte Haarbüschel, sodass die etwas schräg gestellte
Ohrbasis nicht offen erscheint.

Augen:Die Augen sind groß, rund und offen. Sie stehen weit auseinander, sind leuchtend und
ausdrucksvoll. Augenfarbe analog zur Fellfarbe.

Fell:Das Fell ist lang und dicht, mit feiner, seidiger Textur. Es ist weich aber nicht wollig. Die volle,
lange Halskrause bedeckt Schultern und Brust.

Farbvarianten:Alle Farben sind anerkannt und die Beschreibungen sind der allgemeinen Farbliste zu entnehmen.